Hiking: Flintsbach–Falkenstein–Petersberg–Bauer am Berg–Hohe Asten–Wagner am Berg–Flintsbach (22. Januar 2012; 10,8 KM; 810 HM)
Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Fuße der Burgruine Falkenstein. Von dort auf dem befestigtem Fahrweg steil empor durch den Wald, rechts vorbei an den Resten (Turm) der Ruine Falkenstein. Nach circa 20 Minuten treffen wir auf den Abzweiger Richtung Brannenburg, den wir links liegen lassen und bis zur Weggabelung zum Petersberg etwa noch 10 Minuten hinauf gehen. Wer möchte, kann zur ehemaligen Propsteikirche auf den Gipfel des Petersberg hinauf – der Abstecher ist in 10 Minuten bewältigt. Von dort wieder rückwärts bis zur Weggabelung und dort dem Weg immer weiter folgend am alten Bauernhof “Bauer am Berg” vorbei hinauf zu den höchstgelegenen Bauernhöfen in Deutschland, den Hohen Asten. Hier und auf dem Petersberg gibt es Einkehrmöglichkeiten. Ursprünglich war der Aufstieg zum Großen Riesenkopf (1337 m) geplant, aber die Schneeverhältnisse ließen nur den Aufstieg auf den geräumten Forstwegen bis Hohe Asten zu. Der Abstieg folgt der gleichen Strecke, am Abzweiger Richtung Brannenburg dann links halten und einem etwas ausgetretenen, aber nicht ausgesetztem, Pfad bis Flintsbach zum Parkplatz zurück. Eine schöne Winterwanderung mit Einkehrmöglichkeiten – im Sommer kommen wir wieder, dann bis zum Gipfelkreuz!
Hiking: Tegernsee (799 m) – Riedersteinhaus am Galaun (1060 m) – Riederstein (1207 m) – Baumgartenschneid (1449 m) – Sagfleckl (1154 m) – Tegernsee (799 m) (15. Januar 2012; 8,3 KM; 809 HM)
Die ein oder andere Inspiration für die Mountainbikefreie Zeit. Hiking statt Biking bei wunderbarem Schnee und Panorama am Tegernsee!
Aufstieg: Am Parkplatz (von dem man auch mit dem Bike losfahren kann), beim Eingang zum Alpbachtal, startet der Rundwanderweg die geteerte, halboffizielle Rodelbahn hinauf. Die im Sommer weniger anspruchsvolle Steigung von circa 15 Prozent stellt an manchen Stellen der glattgefahrenen Rodelbahn bei Schnee und Eis durchaus die ein oder andere Herausforderung in Sachen Schuhwerk und Rutschfestigkeit dar. Nach gut 15 Minuten sieht man erstmals auf den felsigen Zinken des Riedersteins mit seiner kleinen Kapelle.
Nach etwa dreißig Minuten Gehzeit erreichen erreicht man das bewirtschaftete Riedersteinhaus am Galaun. Vom Berggasthaus lässt sich ein schöner erster Ausblick über das Tegernseer Tal genießen. Vom Riedersteinhaus circa 50 Meter wieder rückwärts und dem Wallfahrtsweg (rote Route) folgende und dem im Schnee nicht mehr zu findenden Stufen zur Kapelle am Riederstein hinauf. Gerade der letzte Teil zur Kapelle erfordert bei festgetretenem Schnee ein wenig Mut oder gutes Profil unter den Schuhen.
Nach kurzer Rast mit wunderschönem Ausblick über das gesamte Tegernseer-Tal geht es zurück zum Bergrücken und diesem folgend in Richtung Baumgartenschneid. Zuerst leicht steigend, nach gut zehn Minuten intensiverer Steigung (Weg war aufgrund von Schnee nicht mehr zu sehen, so das die gerade Verbindung am Kamm gespurt war) läuft man zumeist links des Kammverlaufs circa 45 Minuten auf den Baumgartenschneid. Über den schneebedeckten Gipfelhang steigt man letztendlich hinauf zum tief eingeschneiten Gipfelkreuz.
Abstieg: Bei hoher Schneelage wie gestern oder Vereisung empfiehlt es sich für den Abstieg von der Baumgartenscheid den Aufstiegsweg über den Riederstein und das Riedersteinhaus zu wählen. Die Rodelbahn erweist sich als der gefährlichste Teil des Abstiegs, da die glatt gefahrenen Passagen nicht einfach zu laufen sind. Bei Sonne und tief verschneitem Wäldern ein traumhafter 2-3 Stunden Aufstieg mit herrlichem Blick über die gesamten Voralpen!
2011 in review
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 49.000 mal besucht. Das entspräche etwa 18 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.
Season Opening: München Schwabing–Oberschleissheim –Garching–Ismaning–Unterföhring–München Schwabing (3. Januar 2012; 51 KM; 211 HM)
Der Blog heißt Mountainbike in Bayern, aber seit gestern bin ich nun auch Besitzer ein Rennrades, eines Wilier Mortirolo. Das Bike dient zur Vorbereitung auf die Saison und für einige Ausfahrten, die einfach aus der Stadt besser mit mit einem Rennrad zu bewältigen sind. Ich werde also auch weiterhin Mountainbike-Touren posten! Kurz die ersten Eindrücke zum Rennrad. Ich bin seit Jahr und Tag Mountainbiker, aber auf Asphalt kann man den dünnen Reifen und den 7,7 Kilogramm schon einiges abgewinnen. Antritt und Endgeschwindigkeit stehen in keinem Verhältnis zum Mountainbike, das war mir vorher theoretisch auch klar, praktisch kommt einem jeder Start von einer Ampel aber dann wie ein Kickstart beim Auto vor. Macht auch Spass. Bei 8 Grad bin ich einfach in den Norden von München, über die B13 nach Oberschleissheim und dann Richtung Osten über Garching bis Ismaning und südwärts über Unterföhring wieder zurück. Unangenehm ist der ganze Rollsplit samt Restböller, also vorsichtig gerade auf den Radwegen sein. Ansonsten bin ich ziemlich begeistert von der Dynamik des Bikes. Noch betrachte ich es als Trainingsmaschine, eine schöne Rampe im Wald ist dann doch was anderes!

















