Planung 2010: Dolomiten Traumtour

Traumrunde durch die Dolomiten: Ronda Grande. Da ich letztes Jahr einzeln einige dieser Touren angesteuert habe, kann ich diese, sechstägige Tour nur empfehlen.

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Ronda Grande

Die Tour orientiert sich an der Strecke der Mountainbike, jedoch wurden die Etappen verkürzt und die Runde um die Drei Zinnen weggelassen (bietet sich später mal als Tour für ein langes Wochenende an…)

Charakter:

„schwer, teils hochalpines Gelände, teils längere Schiebepassagen, alpine Erfahrung und fahrtechnisches Können erforderlich“

Die Höhenmeterangaben sind nur „grob“ geschätzt!

Montag, 15.09.: Auf den Schlern

Lajen – Tierser Hütte

· Anreise München – Lajen (260 km, fast alles Autobahn)

· Lajen (1102 m) – Tanirz (1182 m) – Telfmühle – Pontives (auf Bikeroute) – Grödnerbach-Brücke (1110 m, auf der SS 242) – Passua – Seiser Alm (1875 m, auf Bikeroute durch die Pufler Schlucht über Bocia de Mont) – Ritsch ( 1875 m) – nahe Giogo Joch (auf Trail S) – Mahlknechtjoch ( 2168 m, auf Piste 7) – Tierser Alm Hütte (2440 m, auf Piste 4, am Ende sehr steil)

· ca. 1.700 HM

· Übernachtung auf der Tierser Hütte (Tel. +39 0471 727958, 8 Lager reserviert, 9,50 € Ü, bei Hüttenwirtin kurz vorher nochmal bestätigen)

Dienstag, 16.09.: Um den Rosengarten

Tierser Hütte – Pozza di Fassa

· Tierser Hütte (2440 m) – Schlernhaus (2450 m, Tel. 0471/612024, auf Trail 3, 30 Min. Schieben auf das Schlernplateau, in der Folge mittelschwerer Trail mit Schiebestücken) – Sessel Schwaige (1940 m, schwerer Downhill auf Trail 1) – Knüppelweg (schwerer Downhill mit Schiebestücken, bei Nässe komplett schieben) – Gasthof Schönblick (auf Piste 7) – Völsegg (1208 m, auf Trail 6u) – Tiers (1028 m, auf Piste 6) – Nigerhütte (1668 m, auf der Tierser Talstraße) – Tscheinerhütte (1775 m, auf der Rosengartenstraße) – Karer Pass (1745 m, zuletzt auf der Dolomitenstraße) – Moena (1200 m, auf Bikepiste 519) – Avisio-Brücke bei Soraga (1205 m, auf Bikeroute über Palua) – Meida/Pozza di Fassa (1319 m, Piste auf der linken Seite des Avisio)

· ca. 1.200 HM

· Übernachtung: Hotel Arnika, Via Avisio 11, Pozza di Fassa, Tel. +39 0462 764149, 25 € ÜF, 4 DZ reserviert

Mittwoch, 17.09.: Marmolada

Pozza di Fassa – Pecol

· Pozza di Fassa (1319 m) – Val San Nicolo (auf der Talstraße, ab der Ciampie-Alm Piste, am Ende steil und steinig) – Passo di S. Nicolo (2340 m, auf Weg 608, 40 Min. Schieben) – Rif. S. Nicolo (2338 m, Tel. 0462/763269) – Rif. Contrin (2016 m, Tel. 0462/601101, schwerer Downhill mit Schiebestücken auf Militärweg 608) – Canazei (1468 m, auf teils sehr steiler Piste 602, zuletzt SS641) – Rist. Lupo Bianco (auf Piste 655) – Pecol (1925 m)

· ca. 1.700 HM

· Übernachtung: Hotel Bellavista, Strada de Pordoi 12, Pecol, Canazei, Tel. +39 0462 601165, email: hotel.bellavista@rolmail.net, http://www.bellavistahotel.it, 45 € HP (alle anderen Hotels/Rifigios haben geschlossen oder würden die Tagesetappe zu kurz bzw. zu lang machen, dafür haben wir jetzt Sauna, Whirlpool, etc…), 4 DZ reserviert

Donnerstag, 18.09.: Vis-a-vis der Marmolada

Pecol – Valparolahütte

· Pecol (1925 m) – Albergo Pordoi (2160 m, auf der SS48 Ri. Passo Pordoi) – Rif. Belvedere (2338 m, auf Piste durch Skigebiet) – Rif. Fredarola (auf Fahrweg 601) – Rif. Viel del Pan (auf Trail 601/Bindelweg) – Porta Vescovo (2478 m, auf dem Bindelweg, am Ende steil, Schiebestück) – Col Vescovo (2319 m, auf Pistenfahrweg) – Cordevole – Brücke bei Crepaz (1390 m, auf Bikeroute über Monti Alti D’Ornella) – Passo Incisa (1950 m, auf Bikeroute 22) – Rif. Pralongia (2130 m, auf Bike­route 24, sehr steil, Tel. 0471/836072) – Eisenofenalm (1749 m, auf Fahrweg zum Sciare-Wald, in der Karte nicht eingezeichnet, weiter bergab durch den Störes-Wald) – Falzarego-Passstraße (auf Militärpiste 18) – Rif. Valparola (2168 m, über den Soldatenfriedhof)

· ca. 1.800 HM

· Übernachtung im Rifugio Valparola, Tel. +39 436 866556, 2x 4-Bettzimmer reserviert, 30 € ÜF (kein Lager)

Freitag, 19.09.: Durchs Travenanzestal und Fanestal

Valparolahütte – Senneshütte

· Valparolahütte (2168 m) – Passo di Valparola (2192 m) – Passo Falzarego (2105 m) – Abzw. Cason de Rozes (1800 m, auf der SS48 Ri. Cortina) – Forcella Col de Bos (2330 m, auf Militärpiste 401, am Ende verfallen, 20 Min. Schieben) – Travenazestal (auf Miltärweg 404, schwieriger, steiniger Trail) – Fanestal (1618 m, bis El Landro auf Trail 401, dann Piste, schwerer Downhill, Schiebestücke je nach Können und Verhältnissen vor Ort mehr oder weniger lang) – Schlossruine Hubertus an der SS51/Val di Ampezzo (1365 m, auf Bikeroute 10) – Rif. Ra Stua (1668 m, auf Militärweg 8) – Senneshütte (2122 m, auf Militärpiste 6, ein Abschnitt sehr steil und steinig)

· Mind. 1.300 HM

· Übernachtung auf der Senneshütte, Tel. +39 474 501091, www.sennes.com, 2 x 4er-Lager reserviert, 21 € ÜF

Samstag, 20.09.: Naturpark Puez Geisler

Senneshütte – Schlüterhütte

· Senneshütte (2.122 m) – Pederu (1540 m, auf Militärpiste 1) – St. Vigil (1193 m, auf Talstraße) – Zwischenwasser (1050 m) – Gaderbach-Brpcke nahe St. Martin (1080 m, auf der SS 244 Ri. Corvara) – Campill (1398 m, auf der Talstraße durch das Campilltal) – Peitlerwiesen – Kreuzkofeljoch (2340 m, auf Bikeroute 35, kurze Schiebestücke) – Schlüterhütte (2297 m)

· mind. 1.300 HM

· Übernachtung auf der Schlüterhütte, CAI, Tel. +39 472 840132, 8 Betten reserviert, 13 € Ü

Sonntag, 21.09.: Schlüterhütte – Lajen

· Schlüterhütte (2297 m) – Glatschalm (1902 m, auf Piste 33) – Gschnagen­hardt­wiese (2010 m, auf Weg 35, 20 Min. Schieben) – Brogele­sattel (2119 m, auf Weg 35, Schiebestücke) – nahe Flitzer Scharte (auf Route 35) – Saltner Schwaige – Raschötzhütte (2170 m, Tel. 0471/797186, auf Route 35) – Heilig-Kreuz-Kapelle (2189 m) – Tschatter­linsattel (auf Route 35, Schiebestücke) – Ramitzler Schwaige (1810 m, Route 35) – Lajen (1102 m, auf Fahrweg durch Tuffwald)

· max. 700 HM

 

Trainingsauftakt 2010

Rückrundenauftakt 2010: Seit dieser Woche wieder auf dem Bike, die Schneeverhältnisse in München lassen aber outdoor Aktivitäten nicht zu, daher im Fitness-Studio die ersten Kilometer gefahren.

 

Rückrundenauftakt 2009

Nach einem Rippenbruch in den Dolomiten war erst mal Schluss mit Biken 2009 – vorerst. Gut drei Monate war ich nicht auf dem Bike, bis zum letzten Wochenende. Dann ging’s wieder auf eine kleine Etappe im Münchener Norden, bei 6 Grad. (GPS-Tourdaten).

 

 

Scheidplatz München
Scheidplatz München

 

Plätzwiese / Schmieden – Niederdorf – Toblach – Höhlensteintal – Schluderbach – Plätzwiese – Schmieden (1. September; 43 KM; 1053 HM)

Die Plätzwiese ist eine der schönsten Hochebenen, die im ersten Weltkrieg eine hart umkämpfte Frontlinie markierte. Aus dieser Zeit stammt das noch gut erhaltene, mächtige Sperrfort auf der höchsten Stelle der Hochebene. Start ist Schmieden, unterhalb der Plätzwiese, von hier geht die Tour zurück ins Tal und auf Radwegen über Niederdorf bis Toblach, dort folgt meinen einem Waldweg der sich durch das Höhlensteintal über den Toblacher See, einem alten Militärfriedhof entlang des Hotels “Drei Zinnen Blick” (das erste mal die drei Zinnen gesehen, allerdings von hinten) über den Dürrensee (Namen trägt er zu Recht, es war schon sehr ausgetrocknet) bis Schluderbach. Dort kurz auf der Bundesstraße 48 Richtung Cortina d´Ampezzo und nach circa 500 Metern auf den alten Militärweg abbiegen. Diesen fährt man 45 Minuten bergauf – immer wieder baut sich das breite Massiv des Monte Cristallo auf. Oben angekommen zeigt sich dann der mächtige Hohe Gaisl in ihrem ungewöhnlich rotem Fels. Wer noch möchte kann den lohnenden Aufstieg zum Strudelkopf angehen, von hier hat man einen eindrucksvollen Ausblick auf die Drei Zinnen. Nach Rast auf der Plätzwiesen-Alm geht die Abfahrt in circa 15 Kilometern wieder zurück bis Schmieden zum Ausgangspunkt. Die Tour lässt sich bequem in 3-4 Stunden fahren – ein Klassiker wegen des Ausblicks vom Hochplateau auf die umgebenden Berggipfel der Cristallo-Gruppe.

Startpunkt: Plätzwiese
Startpunkt: Plätzwiese

Naturns – Naturnseralm – Vigljoch – Aschbach – Töll – Naturns (30. August 2009; 41 KM; 1600 HM)

Vom Lindenplatz in Naturns geht es zunächst kurz bergab zur Hauptstraße, diese überqueren und der Bahnhofstraße folgend bis zur Brücke und weiter zum Nartunser-Sportplatz (mit kleiner Tribüne!!). Ab hier steigt die Strecke auf dem Naturnser Nörderberg, an einige Berghöfen vorbei bis zur Naturnser Alm. Rast ist sehr empfehlenswert, sowohl Hütte als auch Sitzmöglichkeiten bieten einen wunderschönen Ausblick ins Vinschgau. Nach einem kurzen Aufstieg der hinter der Alm startet gelangt man auf das Hochplateau, von hier kann man den Blick bis zur Seiser-Alm, Rosengarten und Latemar genießen. Die lange und kurvige Abfahrt führt durch das Vigljoch hinunter, durch Aschbach bevor man nach mehr als 30 Minuten nicht Treten in Töll eintrifft. Hier folgt man der Etsch bis zum Ausgangspunkt der Tour, Naturns. Sehr schöne vier Stunden Tour in der sich die Vorzüge des Vinschgaus genießen lassen.

 

 

Startpunkt: Naturns
Startpunkt: Naturns