Impressionen 2009: Naturnser Alm

Tourbeschreibung und Anfahrtsweg samt GPS-Daten findest du hier: (GPS-Tourdaten)

 

Naturns – Naturnseralm – Vigljoch – Aschbach – Töll – Naturns (30. August 2009; 41 KM; 1600 HM)

Vom Lindenplatz in Naturns geht es zunächst kurz bergab zur Hauptstraße, diese überqueren und der Bahnhofstraße folgend bis zur Brücke und weiter zum Nartunser-Sportplatz (mit kleiner Tribüne!!). Ab hier steigt die Strecke auf dem Naturnser Nörderberg, an einige Berghöfen vorbei bis zur Naturnser Alm. Rast ist sehr empfehlenswert, sowohl Hütte als auch Sitzmöglichkeiten bieten einen wunderschönen Ausblick ins Vinschgau. Nach einem kurzen Aufstieg der hinter der Alm startet gelangt man auf das Hochplateau, von hier kann man den Blick bis zur Seiser-Alm, Rosengarten und Latemar genießen. Die lange und kurvige Abfahrt führt durch das Vigljoch hinunter, durch Aschbach bevor man nach mehr als 30 Minuten nicht Treten in Töll eintrifft. Hier folgt man der Etsch bis zum Ausgangspunkt der Tour, Naturns. Sehr schöne vier Stunden Tour in der sich die Vorzüge des Vinschgaus genießen lassen.

 

 

Startpunkt: Naturns
Startpunkt: Naturns

Schluderns – Glurns – Prad – Stilfser Joch – Schluderns (29. August 2009; 70 KM; 1850 HM)

Jeden letzten Samstag oder ersten im September ist das Stilfser Joch für den Autoverkehr für ein paar Stunden gesperrt – das treibt circa 10.000 Biker auf die 1800 Meter und 48 Kurven hinauf zum zweithöchstem Pass in Europa. Mein Startpunkt war Schluderns, klassisch fängt man allerdings in Prad an – der Ort ist auch der Ausrichter und veranstaltet vor und nach dem “Event” ein kleines Dorffest. Um möglichst nicht mit dem ganz großem Pulk den Pass hinauf zu fahren, wähnte ich mich mit 8 Uhr in der ersten Startgruppe – dem war nicht so. Bereits hunderte von Rennradfahrern, MTB-lern und sonstigen zweirädrigen Gefährten schlängelten sich über Stilfs bis zum Anfang des Passes, der mit Kehre 48 gekennzeichnet ist. Leider fing es genau in dieser Kehre mit dem ersten Platzregen an, so das ich den Rest des Aufstiegs in einer Regenkombi hinter mich bringen dürfte. Die Auffahrt kann man sportlich oder gemütlich angehen, das bleibt jedem selbst überlassen – hier sind beide Fraktionen zahlreich vertreten. Nach dem zweiten großen Platzregen in Kehre 35 sang dann die Lust etwas, nicht aber die Motivation. Gute Fahrer schaffen den Aufstieg in 1,5 Stunden, der Großteil dürfte aber mehr am Happening-Aufstieg interessiert sein, und sich bei etwa 2-3 Stunden über den über 2700 Pass mit Ziellinie Schweizer-Grenze bewegen. Die Höhe und Feuchtigkeit machten meinem Aufenthalt dann sehr viel kürzer als ursprünglich gedacht, mit Winterhandschuhen und Bein- und Ärmlingen bewaffnet ging es die gut 40-minütige Abfahrt wieder zurück nach Schluderns. Habe mir fest vorgenommen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

 

Startpunkt: Stilfser Joch
Startpunkt: Stilfser Joch