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Erster Eindruck Generell erfüllt das Garmin meine in das Gerät gesteckten Erwartungen, etwas umständlich finde ich die Menüführungen. Da es aber mein erstes GPS ist, kommt bei mir erschwerende hinzu, das ich mit manchen Begrifflichkeiten einfach nicht vertraut bin. Größter Kritikpunkt: Ohne weiteres Zubehör ist das Gerät kaum sinnvoll einzusetzen. Die (in europäische Geräte) eingebaute Europakarte enthält wenig mehr als das Autobahnnetz. Unabdingbar sind deshalb Kartenmaterial und Speicherkarte. Wer den Garmin hauptsächlich zum Biken benutzen will, der sollte unbedingt einen Halter kaufen (gibt’s im Fachhandel für 19,- Euro, ohne den Halter ist das Gerät nicht sinnvoll einsetzbar) Der Garmin GPSmap 60CSx benutzt Micro-SD-Karten als Speichermedium. Auf eine 512-MB-Karte lässt sich der CityNavigator West-Europa z.B. Deutschland, Österreich und die Schweiz speichern und es bleibt noch genügend Platz für Routen und andere Informationen. Ich habe mir eine 2GB Micro SD-Karte gekauft, um hier nicht in Speicherprobleme zu kommen. Anschaffung kostete 3,- Euro. |
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Das erste Einschalten des Garmin GPSmap 60CSx
Man findet viele Berichte, dass GPS-Geräte selbst in Ruhe recht lange suchen müssen, bis sie genügend Satelliten finden und ihre Position erstmals bestimmen können. Ganz anders der Garmin GPSmap 60CSx: Innerhalb weniger Minuten sprang die angezeigte Position von Taiwan nach München um. Die Lobeshymnen auf die Empfängerleistung bei diesem GPS-Gerät kann ich also bestätigen.
Karten in das Garmin GPSmap 60CSx laden
Die Mapsource-Software wird von der DVD auf einen Windows-Rechner installiert. Damit wählt man dann die Kacheln des Kartenmaterials aus, die man in das GPS-Gerät laden will. Etwas unschön ist, dass man immer den kompletten Kartensatz im Windows-Rechner zusammenstellen und das komplette Paket hochladen muss – nachladen geht nicht. Das Laden dauert schon mal 20 min, wenn man Deutschland/Österreich/Schweiz haben will – knapp 500 MB.
Bei der ersten Nutzung muss man sein Kartenmaterial registrieren. Dazu braucht man eine Internet-Verbindung und muss das GPS-Gerät per USB an den Rechner anschließen. Registrier-Code und Seriennummer des Garmin GPSmap 60CSx werden vernetzt. Zwei solche Lizenzen sind mit einem Registriercode möglich.
Erste Erfahrungen mit dem Garmin GPSmap 60CSx
Die Menüführung hat sich mir nicht gleich erschlossen, nach einer Stunde hatte ich mir aber die Basisfunktionen angeeignet. Mit Basisfunktionen meine ich, das ich in der Lage war, eine Tour zu fahren und am Ende die für mich wichtigen Kennzahlen wie Höhenmeter, Kilometer und Dauer der Tour ab zu lesen.
Im nächsten Schritt habe ich mir auf einschlägigen Seiten Touren im gpx-Format heruntergeladen. Wenn man das Zusammenspiel zwischen Tracks und Topografischen Karten verstanden hat, zeigt sich erst der wahre Wert des Garmins – er ersetzt nämlich die sonst von mir verwendeten Karten (Moser, Kompass). Man fährt bequem den Track ab, hat definitiv weniger Standzeiten und am Ende alle für die Tour relevanten Daten (auf Wunsch speicherbar und damit wieder im PC anschaubar).
Nette Spielerei ist dann das Hochladen bspw. auf Google Maps. So lassen sich Karten und Touren bequem veranschaulichen.
Eine hilfreiche Funktion ist das sogenannte TrackBack. Wer sich entscheidet, die Tour abzubrechen (hatte ich mal im Regen), den führt das Gerät auf gleich Strecke wieder zum Ausgangspunkt zurück (klar, hätte ich auch so geschafft, aber die Funktion ist bei Querfeldeinwanderungen sicher sehr sinnvoll).
Wer mit Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, wird topographische Karten haben wollen. Die nördliche oder südliche Bundesrepublik kostet in dieser Form jeweils um die 110 EUR, ganz Deutschland knapp das Doppelte. Leider sind meine Erfahrungen damit recht unbefriedigend, weil die amtlichen topografischen Karten recht nachlässig umgesetzt wurden:
· Geländemerkmale fehlen fast ganz: keine Kirchen, keine Hochspannungsleitungen, keine Häuser…
· Routenplanung ist nicht möglich.
· Manchmal sind die Karten schlicht falsch.
Da ich mir nicht das gesamte Handbuch durchlesen will, habe ich mit einigen Funktionen noch so meine Schwierigkeiten:
· Beim Abfahren von Routen zieht das Garmin die Kacheln nicht nach, so das mein Standort einfach aus dem Display verschwindet und ich per Hand die Karte „nachschieben“ muss
· Aus irgend einem Grund ist bei jedem gespeichertem Track eine lange Luftlinie bis München gespeichert, lässt sich sicher leicht löschen, nur ich weiß nicht wo